BERLIN (dpa-AFX) - Sogenannte Wegwerf-Agenten, die Sabotageaktionen für ausländische Mächte durchführen, müssen in Deutschland mit härteren Strafen rechnen. Damit solle etwa die öffentliche Meinung beeinflusst und die Gesellschaft destabilisiert werden. So wurden im Bundestagswahlkampf die Auspuffrohre von Autos mit Bauschaum verstopft und Aufkleber hinterlassen, die eine Spur zu den Grünen legen sollten. Strafe für Androhung eines TerroranschlagsDie Ergänzung im Strafgesetzbuch wurde gemeinsam mit mehreren anderen Sicherheitsgesetzen verabschiedet. So erhalten Strafverfolgungsbehörden die Möglichkeit, die Herausgabe bestimmter personenbezogener Daten auch grenzüberschreitend anzuordnen - etwa wenn deutsche Staatsanwälte Informationen eines französischen E-Mail-Providers benötigen.