© dpa | 29.01.2026 10:10BERLIN - Mit Hilfe von 350 Millionen Euro Fördergeld will das Unternehmen Concrete Chemicals in Schwedt im Nordosten Brandenburgs synthetische Flugzeugkraftstoffe herstellen.Das Bundeswirtschaftsministerium spricht von einem "zentralen Vorreiterprojekt". Das Bundeswirtschaftsministerium teilte am Vormittag mit, es habe jetzt die Verlagerung des Projektes von Concrete Chemicals an den Standort der Ölraffinerie PCK Schwedt ermöglicht. Für die Lieferung des CO2 ist laut Concrete Chemicals eine Kooperation mit dem Papierhersteller Leipa in Schwedt geplant. Bis 2050 soll dieser Anteil auf 70 Prozent steigen.Das Projekt eröffne neue Perspektiven für den Strukturwandel in der ostdeutschen Industrieregion und stärke den Raffineriestandort in Schwedt, so das Bundeswirtschaftsministerium. Die Raffinerie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Treuhandverwaltung des Bundes stehen.