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„Zu ebener Erd“ - Endlich wieder ein Nestroy am Wiener Burgtheater
['Stefan Weinberger']
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Ich halte es für besorgniserregend, wenn eine Situation dieser Rechtfertigungshaltung „Brauchen wir das?“ entsteht.
Natürlich müssen wir sehr gut mit den Ressourcen umgehen und natürlich muss das Theater selbst in seiner Existenz ausstrahlen, warum es notwendig ist und dass es sich lohnt, dafür sehr viel Geld auszugeben.
Aber wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs, und im Theater findet nun einmal diese sinnstiftende Auseinandersetzung damit statt, was es heißt, Mensch zu sein.
Gerade wenn Europa im Wanken ist und unsere Identität vor allem historisch gerade wahnsinnig unsicher ist.
Wenn wir jetzt sagen, dass Kultur oder Theater gerade nicht so wichtig sind, fühlt sich das sehr gefährlich an.