Instanz: TeilenTeilen:Big Data macht verborgene genetische Treiber von Typ-2-Diabetes sichtbarCéline Gravot-Schüppel KommunikationHelmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)29.01.2026 09:19Zahlreiche genetische Studien haben viele Risikovarianten für Typ-2-Diabetes (T2D) gefunden – doch welche Gene und Proteine sind tatsächlich an den Krankheitsmechanismen beteiligt? Ein internationales Team unter Leitung von Helmholtz Munich hat nun weltweit erhobene genetische Daten genutzt, um Gene und Proteine zu identifizieren, die im Zusammenhang mit T2D stehen. Das internationale Team untersuchte, wie genetische Varianten im Blut die Aktivität von Genen und die Menge von Proteinen beeinflussen – und ob sich daraus Hinweise auf die genetischen Ursachen von Typ-2-Diabetes ableiten lassen. Big Data beleuchtet die genetischen Mechanismen von Typ-2-Diabetes"Unsere Ergebnisse waren nur dank der Verfügbarkeit detaillierter Informationen zu den molekularen Profilen der für Typ-2-Diabetes relevanten Gewebe möglich", ordnet Zeggini die aktuellen Ergebnisse ein. Interdisziplinäre Forschungsteams fokussieren sich auf umweltbedingte Krankheiten, insbesondere die Therapie und die Prävention von Diabetes, Adipositas, Allergien und chronischen Lungenerkrankungen.