Ziel ist es, langfristig die Inanspruchnahme von Chlamydien-Tests effektiv zu erhöhen und gleichzeitig Neuinfektionen durch Unterbrechung von Infektionsketten zu verhindern. „Unser Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für das gesetzlich angebotene Chlamydien-Screening abzuleiten“, sagt Finn Seliger, Versorgungswissenschaftler am CHSR. „Im Erfolgsfall sollen diese zu einer höheren Inanspruchnahme des Chlamydien-Screenings beitragen.“ Darüber hinaus wird bereits während des Projekts die Machbarkeit einer anonymen Kontaktierung der Sexualpartner*innen evaluiert. Kooperationspartner sind das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi), die AOK Rheinland/Hamburg und das WIR – Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin am Klinikum Bochum. Das F.A.Z.-Institut zeichnete das UKB im vierten Jahr in Folge als „Deutschlands Ausbildungs-Champion“ und „Deutschlands begehrtesten Arbeitgeber“ aus.