Der intensive Goldabbau führte zu großen Abraumhalden, die sich über eine Fläche von etwa 400 Quadratkilometern im Witwatersrand-Becken erstrecken. Die jetzt veröffentlichte Studie untersucht, wie Menschen – insbesondere Kinder, die in der Nähe von Abraumhalden der Goldminen leben – Uran ausgesetzt sind und wie viel von diesem Schwermetall in ihren Körper gelangt. Die Studie zeigt auch, dass nicht nur der Ort der Exposition, sondern auch Geschlecht und Alter wichtige Faktoren sind, die die Urankonzentrationen im Haar beeinflussen. Die Forschenden betonen jedoch die Bedeutung der Beobachtung an sich, da sie zeigt, dass die Exposition gegenüber Uran in der Umwelt zur Anreicherung von Uran in biologischen Proben führen kann. Neben dem HZDR waren auch der VKTA, die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) (die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation), die Wismut GmbH und die südafrikanische North-West University in Vanderbijlpark, die University of Johannesburg und die University of KwaZulu Natal an diesem Projekt beteiligt.