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Eine vielversprechende neue Methode zur Frühwarnung vor Vulkanausbrüchen
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Eine vielversprechende neue Methode zur Frühwarnung vor VulkanausbrüchenJosef Zens Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitGFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung29.01.2026 14:31Mithilfe eines einzigen seismologischen Messinstruments lassen sich extrem subtile Bodenbewegungen als frühe Vorläufersignale von Vulkanausbrüchen in Echtzeit identifizieren.
In einer im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichten Studie stellen Forschende des Institut de Physique du Globe de Paris (IPGP) und des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung eine neue Detektionsmethode namens „Jerk“ vor.
Das Jerk-Tool verspricht somit, eine erfolgreiche Frühwarnmethode für die Vorhersage von Vulkanausbrüchen zu sein, und bietet mit seinem geringen instrumentellen Aufwand eine potenzielle Alternative insbesondere für schlecht überwachte Vulkane.
Hintergrund: Signale vor VulkanausbrüchenVor Vulkanausbrüchen kommt es in der Regel zu Veränderungen von seismischer Aktivität, Bodenverformungen und Gasflüssen oder Gaszusammensetzungen.
Hieraus auf die Wahrscheinlichkeit und die Merkmale eines möglichen Ausbruchs – seinen Zeitpunkt, die Dauer und Stärke – zu schließen, ist jedoch nach wie vor eine große Herausforderung.