ICE-Einsatzkräfte gehen im Bundesstaat Minnesota und vor allem in der Stadt Minneapolis seit Wochen rabiat gegen Migranten vor, um Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel festzunehmen und abzuschieben. Im Rahmen dieser oft martialischen Einsätze, gegen die nicht nur vor Ort, sondern auch landesweit protestiert wird, töteten Kräfte des Bundes in diesem Monat bereits zwei US-Bürger. »Flüchtlinge haben ein Recht, in den Vereinigten Staaten zu sein, ein Recht, zu arbeiten, ein Recht, friedlich zu leben – und insbesondere ein Recht, nicht dem Terror ausgesetzt zu sein, in ihrem Zuhause oder auf dem Weg zu Gottesdiensten oder zum Supermarkt ohne Haftbefehle oder spezifische Gründe festgehalten oder festgenommen zu werden«, erklärte der Richter. Die Betroffenen seien vor ihrer Anerkennung als Flüchtlinge in den USA bereits »sorgfältig und gründlich« überprüft worden.